Wir haben einen Grund zum Feiern!
Klaus hat seine praktische SPL-Scheinprüfung (Sailplane Pilot License) bestanden! Wir gratulieren ihm sehr herzlich und wünschen DIR eine erfolgreiche Fliegerkarriere!
Ende September ist es endlich soweit - der Tag der drei Prüfungsflüge! Seit vielen Wochen dreht sich für Klaus alles nurmehr um diesen letzten Schritt in die „Fliegerfreiheit“ – Fortschrittsprüfung, Progress Checks, Streckenflugeinweisungen, Flugaufträge, und dann endlich – die Prüfungsflüge!
Nun hat er die Segelflugausbildung erfolgreich abgeschlossen! In drei Prüfungsflügen muss er dem Prüfer zeigen, was ihm seine Fluglehrer gelehrt haben, nämlich Segelflugzeuge sicher zu fliegen und diese auch in besonderen Situationen zu beherrschen.

Ein Burgenländer, der hier seine "Liebe" fand...
Jetzt kann Klaus richtig loslegen! Er wird Erfahrungen sammeln, die Lizenz zur Passagierberechtigung erweitern, verschiedene Startarten erwerben, die Lizenz zum unabhängigen Reisen erweitern, vielleicht wird er Kunstflieger oder Fluglehrer – der Segelflug bleibt spannend!
"Fliegma mal mitsammen...," meinte Franz. Der TAG war einfach fürs "Segelfliegen" geschaffen!
Beschreibung:
EnziSepp und Franz flogen am 30. April in einem Segelflugzeug der Type "Duo Discus" der Sportflieger Steyr 601 Kilometer. Sie starteten um 9 Uhr 44 am Flugplatz Micheldorf. Der „reine“ Segelflug führte sie nach Steinbach am Ziehberg, dann nach Vals (kurz vor Gries am Brenner), Piesendorf, Wald im Pinzgau, Hall, Altmünster am Traunsee und Molln. Nach 6 Stunden 58 landeten Sie in Micheldorf.

Grafik Flugverlauf (Quelle: https://sis.streckenflug.at/)
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| Franz&Sepp mit dem DUO - Discus der Sportflieger Steyr | Sepp&Franz auf dem Weg zum Gerlos Pass-Gegend Hollersbach i. P. |

Bild: Alex/ Region Engiadina Bassa/Val Müstair
Alex flog an diesem extrem herrlichen Segelflugtag über 1000 KM (Grafik)!
Es folgt eine starke Beschleunigung...

Hilflos wie Mauersegler blitzen die Flugzeuge in der aufgehenden Sonne. Der leichte Morgennebel erhebt sich langsam. Die Einstrahlung wird mit jeder Stunde kräftiger. Helle Südseiten an Berghängen erwärmen sich rascher als der Boden im Tal.
Kleine Wolkenfetzen, so genannte Cumulus, behaupten im hellen Blau ihren Standort, werden weniger und vergehen wieder. Untrügliche Zeichen für den Piloten, die letzten Vorbereitungen für den Start zu treffen. Wenn endlich das Windenstartseil eingeklinkt ist und der Tragflügel von einem Kameraden waagrecht gehalten wird, folgt rasch eine starke Beschleunigung, die Maschine holpert einige Meter über die Graspiste, und nun geht es mit leisem Rauschen steil, sehr steil zum Himmel empor. Fast 600 Kilogramm werden von einer Winde mit 300 PS förmlich in die Luft katapultiert. Der Mensch bändigt diese unheimliche Kraft, das Segelflugzeug setzt sie in Höhe um.
Weiterlesen: Ich werde Segelflieger... (eine schöne Geschichte)